W
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Wache |
(Schiffswache), Einteilung der Besatzung auf verschiedene Wachdienste im Schichtdienst. |
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Wachgänger |
Brückenwache, Maschinenwache, Deckswache (bewacht das Schiff im Hafen). |
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Wachhabender |
ihm untersteht die Wache. |
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Wachoffizier |
(Abk.WO; zB: 1.WO, 2.WO, 3.WO), bei der Bundesmarine: nautischer Offizier, der für den Zeitraum seiner Wache eigenverantwortlich die nautische Führung des Schiffes übernimmt. |
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Wade |
(Waade),Fischfanggerät der Binnen-, Küsten- und Hochseefischerei. Die Wade ist ein Umschließungsnetz, bei dem die Fische durch Umschließen mit einer Netzwand (Wade) am Entweichen gehindert werden. |
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Wagrien |
Halbinsel in Ostholstein zwischen Kieler und Lübecker
Bucht. Nach dem slawischen Stamm der Wagrier, einem Teilstamm der
Abodriten, benannt, denen Karl der Große das Land 804
überließ;
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Wahrschau |
(auch Warschau), Warnung, Warnruf, Vorsicht. |
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wahrschauen, wahrnehmen |
warnen, auf eine Gefahr aufmerksam machen, auch soviel wie etwas entgegennehmen, in Empfang nehmen. |
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Wakataua |
neuseeländisches Kriegskanu mit bis zu 6 m hohen Schmucksteven. Besteht aus einem durch aufgesetzte Planken vergrößerten Einbaum. |
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Wal, Wale |
(Cetacea), weltweit verbreitete, mit Ausnahme weniger
Zahnwalarten ausschließlich im Meer lebende, große
Säugetiere von etwa 1,25 ââÂ?¬" 33 m
Körperlänge und rund 25 kg bis über 135 t Gewicht.
Mit torpedoförmiger, fischähnlicher Gestalt, jedoch
waagerecht gestellter Schwanzflosse (Fluke), zu Flossen
umgewandelten Vorderextremitäten und rückgebildeten
Hinterextremitäten. Der Wärmeisolierung dient eine stark
ausgebildete Fettschicht unter der Haut mit rückgebildetem
Haarkleid (aus der u.a. bei Bartenwalen Tran gewonnen wird). Das
äußere Ohr fehlt, die Augen sind sehr klein;
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Walfang |
Die, trotz Fangverbot für die stark bedrohten Wale durch die Internationale Walfangkommission (IWC), gewerbsmäßige Jagd auf Wale, mit modernen Walfangflotten, bestehend aus Walfangmutterschiff (Fabrikschiff) und bis zu 25 Fangschiffen. Seit Dezember 1994 ist auf einer Fläche von 8 Mio. km² rund um die Antarktis ein Walschutzgebiet eingerichtet, in dem bedeutende Bestände an großen Walen und Zwergwalen leben. Japan und Norwegen jagen dennoch auch Wale in der Schutzzone. Island ist 1992 aus Protest gegen das Walfangverbot aus der IWC ausgetreten. |
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Walfänger |
Spezialschiff für den Walfang. |
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Walwatching |
Whalewatching. |
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Wallschiene |
kräftiger ausgeführte Scheuerleiste. |
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Wanten |
Taue oder Stahldrähte zum seitlichen Stützen des Mastes; oft bei Segelschiffen durch eingebundene Webeleinen zu Strickleitern zusammengefaßt. |
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Wantschlag |
Methode zur Herstellung von Tauwerk. |
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Warften |
Siedlungshügel; Wurten. |
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Warnemünde |
Stadtteil von Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Ostseebad an der
Warnowmündung;
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Warnemünder Woche |
seit 1926 alljährlich im Juli stattfindende internationale
Regattaveranstaltung vor Warnemünde;
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Warp |
leichte Trosse;
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Warpanker |
Warp, kleiner Anker zum Verholen des Schiffs. Wird mit dem Boot ausgebracht, um das Schiff mit der daran angebrachten Warpleine weiterzuziehen. |
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warpen |
verholen eines Schiffes, Bootes mit Hilfe eines zu diesem Zweck ausgebrachten Ankers. |
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Wasser machen |
Wasser dringt durch undichte Stellen in der Außenhaut oder im Deck ein. |
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Wasserhose |
Trombe. |
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Wasserjungfrau |
weiblicher Wassergeist mit Fischschwanz (Nixen, Melusine). |
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Wasserlinie |
Schnittlinie der Wasseroberfläche mit dem
Schiffskörper. Man unterscheidet:
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Wassermann |
männlicher Wassergeist. |
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Wasserpolizei |
Wasserschutzpolizei. |
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Wassersack |
Segeltuchsack, diente früher zum Transport von Frischwasser an Bord der Schiffe. |
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Wasserschout |
Vorsteher des Seemannsamtes. |
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Wasserschöpfer |
Gerät der Ozeanologie, Meeresbiologie und Fischereibiologie. Mit dem Wasserschöpfer werden Wasserproben ohne Vermischung aus bestimmter Tiefe bei gleichzeitiger Messung der Temperatur am Entnahmeort aus dem Meer entnommen. |
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Wasserschutzpolizei |
Landesbehörden des polizeilichen Vollzugsdienstes zur Überwachung des Verkehrs auf den schiffbaren Wasserstraßen, soweit diese Aufgabe nicht von der Strom- und Schifffahrtspolizei des Bundes wahrgenommen wird. |
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Wasserseite |
vom Schiff aus die Seite, mit der das Schiff nicht am Kai liegt; an Land Bereich zwischen Lagerhallen und Kaikante. |
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Wasserspiegel |
Oberfläche eines Gewässers. |
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Wasserstand |
Höhe des Wasserspiegels stehender oder fließender
Gewässer, bezogen auf einen angenommenen Nullpunkt;
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Wasserstraße |
Gewässer (Flüsse, Kanäle und Seen), die als Binnenwasserstraßen, sowie Küstengewässer (einschließlich Tideflüsse, Meeresbuchten und Seekanäle), die als Seewasserstraßen dem Verkehr mit Schiffen dienen. Das Binnenwasserstraßennetz (nur Flüsse und Kanäle) in Deutschland umfasst 7 467 km schiffbare Wasserstraßen. |
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Wasserstraßenrecht |
Das Wasserstraßenrecht regelt die Verwaltung und Benutzung der See- und Binnenwasserstraßen. In Deutschland ist die Wasserstraßenverwaltung für die Bundeswasserstraßen Sache des Bundes (Bundeswasserstraßen-Gesetz in der Fassung vom 23.8.1990). Die Wasserstraßen stehen für den Schifffahrtsverkehr in Gemeingebrauch. Mit Österreich ist die Benutzung der Donau in Artikel 31 des Staatsvertrages vom 15.5.1955 geregelt. Mit der Schweiz bestehen Abmachungen über die Benutzung des Rheins. |
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Wassertiefe |
die Tiefe des Wassers, in den Seekarten durch Zahlen angegeben. Deutsche Seekarten geben die Wassertiefe in Metern, Ausländische oftmals in Faden an. |
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Wasserverdrängung |
(Deplacement, Verdrängung), das Gewicht der Wassermenge, die von dem im Wasser befindlichen Teil eines Schiffs verdrängt wird (angegeben in t oder ts), entspricht dem Gewicht des Schiffs. |
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Waterkant |
(Wasserkante), volkstümliche Bezeichnung für das norddeutsche Küstengebiet; für die Nordseeküste. |
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Watt |
(niederländisch Wadden, Schoren), Bezeichnung für den aus Sand und Schlick bestehenden Meeresboden flacher Gezeitenküsten; er liegt bei Ebbe ganz oder teilweise trocken und wird bei Flut vom Wattenmeer überspült. An der Oberfläche entsteht aus dem Wattenschlick an der Nordseeküste fruchtbarer Marschboden. Der Salz liebende Queller, die Strandaster, Strandnelke, das Andelgras, das Schlickgras u.a. fangen Schlick auf, erhöhen damit das Niveau des Bodens und tragen zur Landgewinnung bei. An tropischen Küsten tritt anstelle der Wattvegetation die Mangrove, Küsten arider Gebiete bestehen aus vegetationslosen Salztonebenen; der bis 30 km breite, seichte Saum der Nordsee zwischen Küste u. vorgelagerten Inseln in den Niederlanden, Deutschland und Dänemark von Den Helder bis zur Halbinsel Skallingen bei Esbjerg. Die viel verzweigten Priele und die Gats oder Tiefs zwischen den Inseln durchziehen das Watt und bilden die Zu- und Abflussrinnen der Gezeitenströme, die das Watt bald ablagernd, bald abtragend formen. Der durch die Beimischung von organischen Stoffen und Schwefeleisen graue bis bläulich schwarze fette Schlickboden besitzt eine reiche Mikrofauna; davon nähren sich zahlreiche Würmer, Muscheln, Schnecken, Krebse, Fische. ââÂ?¬" Wegen ihrer ökologischen Bedeutung wurden die deutschen Wattengebiete zum Schutzgebiet (»Nationalpark Wattenmeer« in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg) erklärt; die Möglichkeit wirtschaftlicher Nutzung bleibt jedoch vorerst in unterschiedlichem Umfang bestehen. |
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Wattenmeer |
(Watt), täglich zweimal überfluteter und wieder trockenfallender, seichter Meeresteil; (Gezeiten). |
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Webeleinen |
zwischen die Wanten mit Webleinenstek geknüpfte Taue (Strickleiter), zum Ersteigen der Masten. |
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Weckruf |
auf den historischen Großseglern verwendeter Spruch zum
wecken der Seeleute; z.B.:"Reise, Reise, aufstehen, ein jeder
stößt den anderen an, ein jeder weckt den Nebenmann, der
letzte stößt sich selber an";
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Weger |
Schiffsplanke. |
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Wegerechtschiff |
Schiff, dass wegen seines Tiefgangs, seiner Länge oder sonstigen Eigenschaften (z.B. Manövrier-Einschränkung) gezwungen ist, den für sich günstigen Teil des Fahrwassers in Anspruch zu nehmen. |
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wegern |
die Innenseite der Spanten mit Wergern belegen. |
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Wegerung |
Auskleidung der Schiffsräume mit einem Holz- oderKunststoffbelag, um Beschädigungen beim Umschlag der Fracht zu vermeiden und Güter vor Feuchtigkeit zu schützen. |
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Weiberknoten |
der falsche Kreuzknoten. Er ist die Vistenkarte des Unbefahrenen. |
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Weiher |
kleinerer flacher See, oft künstlich geschaffen (z.B. Lösch- oder Fischweiher), meistens mit Sumpfflora. |
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Welle |
(seemännisch: See), periodische Bewegungen im Meer mit
unterschiedlichen Ursachen.
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Wellenberg |
der obere Teil einer Welle. |
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Wellenbrecher |
Schiffbau: eine spitzwinklig oder bogenförmig über der
Back (Vorschiffdeck) laufende, leicht nach vorn geneigte Stahlwand
zum Schutz gegen überkommende See.
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Wellengang |
Bewegung der Wellen. |
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Wellenkamm |
höchster Teil des Wellenberges. |
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Wellenkanal |
Wasserbauversuchsanlage zur Erzeugung von Wellen; dient der experimentellen Ermittlung der Belastbarkeit und günstigsten Bauform von Seedeichen u.a. Küstenbauwerken und von Plattformen der Offshoretechnik. |
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Wellenkraftwerk |
(Meereswellenkraftwerk), Kraftwerk zur Nutzung der hydrodynamischen Energie von Meereswellen zur Elektroenergieerzeugung durch Nutzung der Bewegung der Welle auf verankerte Schwimmkörper (die Druckluft erzeugen) oder des Eindringens von Wellen in teilweise offene, ebenfalls Druckluft erzeugende feste Hohlräume. |
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Wellenlänge |
Entfernung zweier benachbarter Wellenberge oder Wellentäler. |
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Wellenreiten |
(Brandungsreiten, Surfing, Surfriding, Waferiding), Freizeit- und Wettkampfsport: das Gleiten auf Brandungswellen, wobei die Sportler auf einem an der Unterseite leicht gewölbten, 1,80-2,80m langen und 4-10 kg schweren Kunststoffbrett (Surfboard) stehend Balance halten muss. Wettbewerbsdisziplinen sind: Open Class (keine Alters-, Geschlechts- oder Materialeinschränkung),. Open Class Frauen,. Longboard (Boardlänge mindestens 9ft),. Kneeboard und. Bodyboard. Weltmeisterschaften im Wellenreiten werden seit 1964 ausgetragen (Nationenwertung seit 1982). Wellenreiten ist polynesischen Ursprungs und verbreitete sich über Hawaii, Kalifornien und Australien nach Europa (besonders Frankreich [Biarritz] und Großbritannien [Newquay-Cornwall]). Wellenreiten wird in über 80 Ländern betrieben und wurde 1997 vom IOK als olympische Sportart anerkannt. Aus dem Wellenreiten entwickelte sich das Surfen. |
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Wellental |
der untere Teil einer Welle. |
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Wellentunnel |
begehbarer, langer Raum auf Dampf- oder Motorschiffen zwischen Maschinenraum und Heck, durch den die Antriebswelle zur Schiffsschraube geführt wird. |
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Weltmeer |
(Meer), die zusammenhängende Wassermasse der Erdoberfläche. Das Weltmeer bedeckt rund 71 % der Erdoberfläche, wovon der größte Teil auf der Südhalbkugel liegt. 31,7 % des Meeres sind 4 000ââÂ?¬"5 000 m tief. |
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Weltumsegelung |
Umrundung der ganzen Welt unter Segeln. |
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Weltzeit |
Abkürzung WZ (englisch Universal Time, Abkürzung UT), mittlere Sonnenzeit für den Nullmeridian (Greenwich), gezählt von Mitternacht an; im internationalen Verkehr auch Greenwich Mean Time (Abkürzung GMT) genannt. Bis Anfang 1972 bildete die Weltzeit die Grundlage der Zonenzeiten, die seither aus der koordinierten Weltzeit (UTC) hergeleitet werden. |
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Wendemanöver |
Drehung eines Schiffes. |
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wenden |
das Schiff durch den Wind drehen, damit der Wind von der anderen Seite kommt. |
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Werft |
(niederländisch), Betrieb für Bau, Reparatur und auch Abwracken von Schiffen, meist spezialisiert auf See- oder Binnenschiffe beziehungsweise Boote. Neben Verwaltungs- und Konstruktionsgebäuden gehören zu einer Werft Schiffbauhallen, Hellingen oder Bau- und Schwimmdocks. andere Bezeichnung für Warften, Siedlungshügel, Wurten. |
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Werg |
(Hede), kurzer Wirrfaserabfall beim Hecheln von Hanffasern oder gezupftes Tauwerk, wird zu Werggarn versponnen; Verwendung für Dichtungsmaterial zum Kalfatern und Abdichten von Schraubverbindungen. |
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Weser |
Fluss in Mittel- und Norddeutschland, entsteht bei Hannoversch Münden aus Werra und Fulda und mündet bei Bremerhaven in die Nordsee. Bis Bremerhaven ist die Weser 440 km lang (mit Werra 732 km) und auf ganzer Länge schiffbar, ab Bremen für Seeschiffe befahrbar. Ab Minden ist die Weser kanalisiert. Der kreuzende Mittellandkanal verbindet die Weser mit Rhein und Elbe. |
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Weserübung |
im Zweiten Weltkrieg Deckname für die deutsche Militäroperation zur Besetzung Dänemarks und Norwegens 1940. |
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Wetter |
der physikalische Zustand der unteren Atmosphäre
(Troposphäre) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem
bestimmten Ort. Die räumliche Zusammenfassung des Wetters
ergibt die Wetterlage, der Wetterablauf mehrerer Tage die
Witterung;
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Wetterdeck |
freies Deck. |
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Wetterglas |
nicht mehr gebräuchliche, veraltete Bezeichnung für Barometer. |
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Wetterkarte |
Landkartenvordruck, in den Wetterbeobachtungen aus einem größeren Gebiet zu einem bestimmten Termin eingetragen sind. Eingezeichnet werden dabei die Gebiete mit Niederschlag und Nebel, ferner die Linien gleichen Luftdrucks (Isobaren) und die Fronten (in gemäßigten und polaren Breiten), die Stromlinien des Windfeldes (in den Tropen). |
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Wetterkunde |
die Meteorologie. |
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Wetterlage |
Die räumliche Zusammenfassung des Wetters; Lage der Hoch- und Tiefdruckgebiete und deren Fronten innerhalb eines geographischen Raumes. |
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Wetterleuchten |
nachts sichtbare, entfernte Gewitterblitze oder deren Widerschein in Wolken ohne hörbaren Donner. |
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Wetterseite |
Richtung, aus der gewöhnlich das schlechte Wetter oder der Wind kommt. |
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Wettervorhersage |
Aussage über das zukünftige Wetter. Sie wird ermöglicht durch Auswertung von meteorologischen Beobachtungen und deren Interpretation die Aussage über das künftige Wetter (bis zu 48 Stunden, Kurzfristprognose) liefert. Nach gleichem Prinzip, allerdings unter Berücksichtigung zusätzlicher meteorologischer Elemente, werden Mittelfristprognosen bis zu sieben Tagen aufgestellt. Die bis zu drei Monaten reichende Langfristprognose wird dagegen auf statistischer Basis gewonnen. |
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Wetterwarte |
meteorologische Dienststelle, an der hauptamtlich beschäftigte Beobachter des Wetterdienstes tätig sind. |
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Whalewatching |
Walbeobachtung von Booten aus (weltweit aufblühender Tourismuszweig). |
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Whooling |
Slang, seemännisch für durcheinander von Tauwerk und Gerätschaften. |
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Widersee |
rücklaufende Brandung. |
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Wiek |
(Wieck, Wik, Wyk), kleine flache Bucht an der Ostseeküste. |
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Wieling |
(Wielung), Bootsfender aus Tauwerk oder Segeltuch. |
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Wikinger |
(vielleicht "Männer auf Seefahrt") oder Normannen ("Männer aus dem Norden") wurden (vom Ende des 8. bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts) von den Zeitgenossen die heidnischen Dänen, Norweger und Schweden bezeichnet, die ihre Heimatländer verließen, um in der Fremde als Händler, Piraten oder Eroberer Reichtum und Beute zu erwerben. Die Wikinger waren nicht nur disziplinierte Kämpfer, sondern auch begabte und kühne Seefahrer, die die Segeltechnik beherrschten und mit ihren flachen, mit einem massiven Kiel ausgestatteten Booten in der Lage waren, auch weite Entfernungen auf hoher See zu überwinden. |
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Wikingerschiff |
allgemeine Bezeichnung für die Schiffe der Wikinger, offene Kielboote aus Eichenholz mit Spanten und Klinkerbeplankung, einem Mast und Rahsegel; wurde mit 40 ââÂ?¬" 80 Riemen gerudert; Vor- und Achtersteven stark hochgezogen, Schilde dienten zur Erhöhung des Dollbords. Es wurden hauptsächlich 2 verschiedene Typen benutzt:schnelle, schlank gebaute Kriegsschiffe als Langskip (Langschiff) bezeichnet; auf hohe Zuladung, breit und stabil gebaute Lastschiffe (Handelsschiffe) die Knorre genannt wurden. |
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Wimpel |
(seit dem Mittelalter) eine in Spitzen auslaufende kleine oder schmale Flagge. Wimpel dienen heute häufig als zusätzliche Kennzeichen: als Kommandozeichen unterhalb des Admiralsranges (wenn dreieckig, auch »Stander«, wenn trapezförmig oder rechteckig mit dreieckigem Einschnitt, auch »Doppelstander« genannt), als Signalflagge und als Heimatwimpel der nach Auslandsfahrt heimkehrenden Schiffe. Bei den internationalen Signalflaggen gibt es 10 Zahlen- und einen Antwortwimpel. |
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Wind |
im Wesentlichen in horizontaler Richtung bewegte Luft. Wind entsteht durch Druck- und Dichteunterschiede in der Atmosphäre. Durch Windmessung erhält man die Richtung, aus der der Wind kommt, nach einer 360º Einteilung und die Geschwindigkeit in m/s. Bei Schätzung dagegen wird die Richtung nach einer 36- oder 8-teiligen Skala, die Stärke in Grad Beaufort der 12-teiligen Windstärkeskala angegeben. |
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Windbag |
scherzhafte Bezeichnung für Segelschiff. |
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Winde |
Vorrichtung zum Heben, Senken und Heranziehen von Lasten. Die Last kann bewegt werden durch eine Schraubenspindel (Schraubenwinde), eine Zahnstange mit Ritzel (Zahnstangenwinde), einen Druckölzylinder mit Kolben (hydraulische Winde) oder ein Seil, das auf eine Trommel aufgewickelt wird (Seilwinde, Haspel). |
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Windenhaus |
kurzes Deckhaus zwischen den Ladeluken auf dem Oberdeck von Frachtschiffen. |
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Windhose |
Trombe. |
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Windhuze |
drehbarer Lüfter an Deck mit trichterförmiger Öffnung. |
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Windjammer |
(von englisch to jam "pressen", eigentlich "Windpresser"), seemännisch für: großes Segelschiff. |
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Windmesser |
Anemometer; Gerät zur Messung der Windgeschwindigkeit. |
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Windrose |
Scheibe, auf der die Himmelsrichtungen aufgezeichnet sind, besonders beim Kompass, dessen Windrose außerdem in Grade eingeteilt ist. |
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Windsack |
Schlauch aus Segeltuch zur natürlicher Belüftung von Räumen (Funktion: wie die Windhuze). |
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Windseite |
die Luvseite. |
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Windskala |
(Beaufort-Skala), Messskala zur Ermittlung der Windstärke
in Boden- oder Wasseroberflächennähe;
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Windstärke |
Windskala. |
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winken |
optisches Signalverfahren; hierbei werden Winkflaggen mit beiden Armen in bestimmte Stellungen gebracht, die je einen Buchstaben bedeuten. Die Regeln beim Winken basieren auf dem internationalen Signalbuch. Durch die Entwicklung der Funktechnik hat das Winken stark an Bedeutung verloren. |
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Winker |
der Signalgast, der winkt, d.h. Winksignale gibt. |
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Winkflagge |
kleine rote mit weißem, vierkanttigem Feld versehende Flaggen an kurzem Stock, mit denen Winksignale gegeben werden. |
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Winkerverfahren |
Übermittlung von Nachrichten mittels winken mit Winkflaggen. |
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Winsch |
Winde zum Heben schwerer Lasten, genutzt wird sie vor allen bei Seglern (Schotwinsch). |
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Winschmann |
Bezeichnung für Hafenarbeiter oder Besatzungsmitglied der für die Bedienung der Ladewinde zuständig ist. |
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Winterlager |
Ein Platz, zur Unterbringung von Booten/Yachten an Land im Winter. Ein gutes Winterlager ist überdacht. |
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Wirbelsturm |
alle heftigen, orkanartigen Luftwirbel;
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Wolken |
in der Luft schwebende, sichtbare Ansammlungen kondensierten Wasserdampfes, das heißt sehr kleine Wassertröpfchen oder Eiskristalle oder beide gemeinsam. Die Wolkenbildung setzt eine genügend feuchte, sich unter den Taupunkt abkühlende Luft voraus, wobei gleichzeitig Kondensationskerne in ausreichender Zahl vorhanden sein müssen, an denen sich die Wasserdampfmoleküle anlagern können. . |
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Wolkenbruch |
plötzlicher, meist kurzer, außerordentlich starken Regen mit Tropfengrößen von über 8 mm. |
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wrack |
völlig defekt, beschädigt. |
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Wrack |
gesunkenes, gestrandetes oder auf andere Weise unbrauchbar gewordenes Schiff. |
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Wrackbarsch |
(Polyprion cernium, Zackenbarsch), lebt im Atlantik in der Nähe von Treibholz. |
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wricken |
(wriggen), ein Boot durch einen am Heck hin und her bewegten Riemen fortbewegen. |
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Wulstbug |
(Taylor-Wulst nach dem amerikanischen Admiral David Watson Taylor), Verdickung des Unterwasserteils des Vorstevens, der eine verringerte Wellenbildung und damit einen geringeren Widerstand zur Folge hat. |
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Wurfleine |
leichte Leine, die zur Übergabe des Festmacher-Tampens dient. Eine Holzkugel oder Affenfaust (dicker Knoten am Ende der Leine) erleichtert das Werfen der Leine. |
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